Cloud Computing – ein Leitfaden

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Immer mehr Schweizer KMU beauftragen externe Firmen damit, sich ganz oder teilweise um das Hosting ihrer Informatikdienste zu kümmern. In diesem Dossier werden die Vor- und Nachteile dieser Praxis detailliert betrachtet.

Das Prinzip des Cloud Computing (auch “Internetwolke” genannt) besteht darin, die normalerweise auf einem Computer oder einer lokalen Festplatte gespeicherten Daten auf einen beliebig weit entfernt gelegenen Server auszulagern. So können Dokumente online gespeichert werden und man hat jederzeit Zugriff auf Programme, die auf externen Servern gehostet und verwaltet werden. Dazu gehören auch gemeinsam genutzte Workspaces, in denen mehrere Personen gleichzeitig Dokumente nutzen und bearbeiten können. Eine solche Dematerialisierung der Daten und die Möglichkeit der Online-Speicherung gibt es schon seit einigen Jahren. Inzwischen werden diese Lösungen von immer mehr kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz genutzt.

So belegt eine kürzlich von MSM Research durchgeführte Studie, dass die Ausgaben für Cloud Computing auf dem Schweizer Markt von CHF 465,3 Millionen im Jahr 2013 auf CHF 974,8 Millionen im Jahr 2015 ansteigen werden, was eine Zunahme um etwa 110% bedeutet. “Wir bemerken seit dem letzten Jahr eine stark ansteigende Nachfrage”, berichtet Marc Boudriot, CEO der Firma Syselcom mit Sitz in Le Mont-sur-Lausanne. “Man muss wissen, dass ein Cloud-Angebot heute häufig günstiger ist als eine interne IT-Infrastruktur. Im Vergleich mit einem oder mehreren Servern, die rund um die Uhr in Betrieb sind, können die Stromkosten gesenkt werden, die an den Ausgaben eines KMU immer noch einen erheblichen Anteil haben.”

Zu den finanziellen Vorteilen kommen noch die mühelose Einrichtung und die hohe Reaktivität hinzu, durch die ein Unternehmen seine IT-Ressourcen rasch anpassen kann. “Bisher wurde die Cloud hauptsächlich genutzt, um Daten zu speichern, aber immer mehr KMU nehmen unsere Dienste mit dem Ziel in Anspruch, ganz auf eigene Server verzichten zu können. Im Vergleich zu einer klassischen IT-Infrastruktur können neue Programme dank der Cloud schnell implementiert werden, während dies früher mehrere Monate dauern konnte.”

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